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EMEK MAN TGS 3 Achs Holzzug mit Holzladekran und Anhänger

Hie stelle ich meinen ersten Umbau eines EMEK als RC Umbau vor.

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Zu Beginn war es ein 3 Achs Hängerzug mit 2 Achs Anhänger mit einem geschlossenem Kastenaufbau in weiß. Nachdem er ert einmal rollte war er mir  sehr schnell zu langweilig, weil man außer damit zu fahren nichts anderes machen konnte. Auf einer Messe viel mir bei einem Händler ein EMEK Holzzug auf und so wurde kurzerhand der bereits rollende Kofferzug zu einem Holzzug umgerüstet.

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Und natürlich musste der EMEK Spilezeuganhänger einem Anhänger weichen, der mit einem echten Rahmen, realistischer Federung und Kugelgelagerten Achsen ausgestattet ist. Einige Zeit später wurde auch der Kran weiter zur Funktion gebracht. Ich möchte mich aber nicht mit fremden Federn schmücken und danke der tatkräftigen Unterstützung eines lieben Modellbaukollegen bei dem Bau des Anhängers.

Hier eine Kleine „Passfahrt“ mit meinem Holzzung:

 

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Die ist nun auch Servobetätigt und ermöglicht das Zusammenstellen und Trennen des Zuges über die Fernsteuerung.

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Ja, und Licht wie auch Sonderfunktionen am Hänger gehen jetzt auch!

Nun ist der Kran in Arbeit ….

Los ging es bereits vor Jahren mit dem Kranmast mit Ahuptarm, Ausleger samt Ausschub. Alles wurde aus Karbon gefertigt damit es leicht und stabil wird.

Weiter ging es jetzt mit dem Greifer. Der hat es besonders in sich, denn hier musste der elektrische Antrieb für die Greifzangen und der Drehantrieb integriert werden. Dabei muss er dann nur noch klein und leicht sein und zu guter letzt auch noch nach einem richtigen Holzgreifer aussehen. hieran kann mann erkennen, warum es doch eineige Jahre gebraucht hat, dass ich jetzt weiter machen konnte. Es war eine verdammt knifflige Konstruktion!

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Das ist ja noch vergleichsweise einfach, aber jetzt kommen die Details:

IMG_6671IMG_6670 IMG_6669 IMG_6668 IMG_6667 IMG_6666Und hier sind dann einige Einsätze mit Kranfunktion:

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IMG_1849-3IMG_1845-3Jetzt sind natürlich Spielereien möglich, von denen man zu Beginn gar nicht geträumt hat.

 

Hier geht es auch in Kürze noch weiter.

EMEK MAN TGS 4×2 2 Achs Sattelzugmaschine

 

 

 

 

 

 

 

Eine zweiachsige Sattelzugmaschine bedeutet für mich eine Neukonstruktion der Aufhängung der Antriebsachse. Im Gegensatz zu den Fahrzeugen mit Pendelhinterachse muss die Hinterachse möglichst frei beweglich sein und kann doch nur an zwei Blattfedern befestigt werden.

 

Das ist die erste Version einer Blattfederaufhängung für eine Antriebsachse.

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So, nun hat es auch die hinteren Hilfslagerböcke für die Zusatzfedern gegeben.

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EMEK MAN TGA 6×4 3 Achs Sattelzugmaschine

 

 

 

 

 

 

 

Der Anfang ist immer der Rahmen und dann kommen die Achsen, Aufhängungen, das Getriebe und der Rest.

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Das ist ein Rahmen für eine 3 Achs Sattelzugmaschine (hier schon mit einer entsprechenden Vorderachse als Starrachse). Die Vorderachse beginnt dann mit einem ersten Frästeil.

IMG_5858Es wird eine nicht angetriebene Vorderachse.

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IMG_5859Komplettiert mit ein paar passender Achsschenkel, einem Servo, Radnaben und ….  wird es dann eine kompakte Vorderachse.

IMG_5875Dann fehlen da noch die passenden Radnaben (hier noch nicht gebohrt und mit Gewinde versehen). Alle noch mit 10 Bohrungen für die Radbolzen und Gewinde M1,2 versehen. Ein ganz schöner Aufwand!

IMG_5811An den Rahmen müssen Sie ja auch noch!
Die Federung: Blattfedern mit vier Einzellagen, Fest- und Loslager mit Federfaust zum Längenausgleich.

IMG_5802Kommen wir zum Antrieb. Die Hinterachsen werden an einer „Pendelei“ im Rahmen befestigt.

Und so sieht es im eingebauten Zustand aus.

IMG_5804Die hier gezeigte Pendelei ermöglicht eine sehr große Beweglichkeit der Hinterachsen und somit immer guten Bodenkontakt. Der Vortrieb ist somit gut gesichert.
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IMG_5921Damit kommen wir zu den Antriebsachsen. Es sind Differenzialachsen mit einem Vorgelege und für schweres Gelände auch eine zuschaltbare Differenzialsperre. Für die zweite Achse gibt es einen gleichsinnigen Durchtrieb.

Die Achsen haben eine Untersetzung von 4.65:1. Damit wird das entscheidende Drehmoment erst in der Achse aufgebaut. Das schont die Kardangelenke. Ein weiterer „Nebeneffekt“ dabei ist, dass sich das Fahrwerk bei Belastung, zum Beispiel beladen am Berg, nicht seitlich verwindet und damit der Bodenkontakt der Antriebsachsen erhalten bleibt.

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Dem Ganzen liegt eine ausführliche Planung zugrunde. Im derzeitigen Stand der Planung besteht das gesamte Fahrwerk aus weit über 300 Einzelteilen. Davon werden weit über 60% selbst gefertigt. Der Rest sind Standardteile wie Kugellager Schrauben und sonstige Zukaufteile.

 

 

bald geht es weiter…

 

 

aktueller Stand: Ich hab jetzt das Fahrerhaus gegen die blaue Version getauscht. (gefällt mir einfach besser und es gibt ein zweites für ein weiteres Exemplar in meinem Fuhrpark)

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Modellelektronik / Elektronik für Funktionsmodelle

Modellelektronik

Wie ich bereits auf meinen anderen Seiten beschrieben habe, ist es nicht einfach für solche Modelle im Maßstab 1:18 die passenden Komponenten zu finden. Dies gilt insbesondere auch für die elektronischen Baugruppen. Da gibt es Lichtbausteine (viel zu groß), Fahrtregler (entweder ohne BEC und viel zu ruckelig oder viel zu groß) und und und…….

So habe ich mich auch diesem Bereich im Modellbau gewidmet. Da ich beruflich etwas vorbelastet bin, habe ich nach kleinen programmierbaren Bausteinen gesucht, denen man so allerhand Funktionen entlocken kann: kleine Mikroprozessoren.  Ich fand passende Prozessoren bei Microchip und Atmel, habe mich allerdings für die Tiny-Serie von Atmel entschieden.

So entstand in einer Reihe von Einzelanwendungen für meine Modelle eine kleine Serie von  „Helferlein“ für verschiedenste Lichtfunktionen, Schaltbausteine, Servofunktionen und nicht zuletzt kleine Fahrtregler speziell für meine Kleinmodelle mit exzellenten Fahreigenschaften.

So gibt es einen Tiny für Bremslicht und Rückfahrscheinwerfer, der ein realistisches Licht erzeugt und zur Kombination mit Fahrtreglern gedacht ist die keine Lichtfunktionen haben.

Haben Sie auch schon einmal ein Modell mit z.B. drei Gängen gehabt und wollten noch eine zusätzliche Servoposition für den Leerlauf haben? Der Schalter auf dem Sender hatte aber nur drei Stellungen? Haben auch Ihre Servos in einer Stellung mächtig gebrummt und halten nicht sehr lange?

Dafür habe ich einen „Schaltungs-Tiny“ entwickelt. Bei meinem G-Modell habe ich eine sequentielle Schaltung mit 5 Schaltpositionen realisiert, die mit einem Taster am Sender bedient werden kann, die einzelnen Servopositionen (bis zu sieben sind derzeit möglich) werden im „Schaltungs-Tiny“ gespeichert und abgerufen. Der „Schaltungs-Tiny“ steuert das Servo und der Empfänger steuert den „Schaltungs-Tiny“. Ein wesentlicher Vorteil liegt darin, dass selbst bei Funkstörungen das Schaltservo keine nervösen Zuckungen und heftige Schaltvorgänge im Getriebe (wohlmöglich noch beim Fahren) verursacht. Das dies für Servo und Getriebe schonend ist, liegt auf der Hand. Ein weiterer Vorteil ist das Abschalten der Servos nach dem Schaltvorgang. Dabei werden die Servos mit keinen neuen Steuerinformationen versorgt und die Servos (mit Ausnahme einzelnen Digitalservos)  verharren in ihrer derzeitigen Position und werden inaktiv. Damit hört das weit verbreitete Servobrummen auf und der Stromverbrauch wird erheblich gesenkt, was dem Fahrspaß zugute kommt. Bei einem erneuten Schaltvorgang wird das Schaltservo selbstverständlich wieder aktiviert. Im übrigen verlängert das die Lebensdauer eines Servos ganz erheblich.

Ein wesentlicher Entwicklungsschritt ist mein eigener Fahrtregler. Er ist natürlich auf  kleine Modelle zugeschnitten und sowohl für den Betrieb von Glockenankermotoren, als auch herkömmliche Eisenankermotoren geeignet. Für Modelle der kleinen Kategorie ist eine Motorstrom von 4A Dauerstrom absolut ausreichend, und mit einer Baugröße von 28x18x8mm inklusive eines kleinen BEC (5V2A bei 2Zellen LiPo) und der Ansteuerung für Brems- und Rückfahrlicht angemessen klein.

 

Da für mich nicht nur die reine Größe sondern viel mehr die Fahreigenschaften entscheidend sind, hier ein paar Daten:

Schaltfrequenz:                 2 bis 32KHz (über die Fernsteuerung programmierbar)
Fahrstufen:                       128 vorwärts + 128 rückwärts
Bremse:                            EMK Bremse dynamisch (4 Quadranten Betrieb)
Motorstrom:                     4A Dauer / 6A Kurzzeit < 2s (nicht kurzschlußfest!!!)
Versorgungsspannung:      6..15V
BEC                                5V 2A bei Versorgungsspannung < 9V / 1A bei Versorgungsspannung bis 15V
Licht:                               Bremslicht + Rückfahrscheinwerfer mit je max 500mA
Baugröße:                        28 x 18 x 8 mm mit BEC
18 x 18 x 8 mm ohne BEC
Sonderfunktionen:            Anfahrhilfe (speziell für Eisenankermotoren), Störimpulsunterdrückung (parametrierbar)

Die Schaltfrequenz bis 32Khz ist insbesondere für Glockenanker Motoren von Bedeutung und ermöglicht ein sehr feinfühliges Fahren. Die 128 Fahrstufen sind auch bei „größeren Fahrtreglern“ keinesfalls Standard und machen insbesondere beim langsamen Rangieren wirklich Sinn. Ebenfalls ist eine Bremse auch in kleinen Modellen sinnvoll. Oder wer hat noch nicht erlebt, dass sein Modell zwar den Hügel langsam herauf fahren kann, aber wenn es bergab geht, muß bereits der Rückwärtsgang bemüht werden, um das Modell vor einem zu schnellen „herunter rasen“ zu schützen. Hier hilft der sogenannte 4 Quadranten Betrieb. Dabei wird der Motor immer, entweder an die Fahrspannung angeschlossen, oder der Motor wird kurzgeschlossen. Dies geschieht im Intervall der eingestellten Schaltfrequenz des Reglers. Somit wird der Motor bergab nicht einfach „laufen gelassen“ sondern gezielt bei der Reduzierung der Leistung am Fahrtregler mit gebremst. Ein Nebeneffekt ist, dass das Modell im Stand ebenfalls „gebremst“ (der Motor kurzgeschlossen) wird und nicht einfach weg rollt.

 

Inzwischen habe ich noch weitere Lektroniken für meine Modell LKW im Maßstab 1:25 entwickelt.

Da ist zunächst der neue Fahrtregler mit gleichen Abmaßen und den gleichen elektrischen Kennwerten aber mit neuer Programmierung.

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Dies wurde Notwendig, da es die Prozessoren, mit denen ich gearbeitet hatte nicht mehr erhältlich sind und die Nachfolgegeneration anders zu programmieren ist. Dabei wurden neben der Erweiterung der Fahrstufen auf 255 je Fahrtrichtung noch ein paar weitere Kleinigkeiten verbessert.

Ein weiterer Punkt ist die Beleuchtung der Modelle. Da ist zunächst das Fahrlicht mit Abblendlicht, Standlicht, Fernlicht, Nebelscheinwerfer, Nebelschlußlicht und Lichthupe. Dann ist da noch der Blinker. Auch der sollte einzeln ein- und ausgeschaltet werden können. Zusätzlich sollte allerdings auch beim Lenken der Blinker mit ausgeschaltet werden können. Dies aber bitte so wie beim Original. Der Blinker soll nur dann ausgeschaltet werden wenn man von der Seite wieder geradeaus lenkt nach der auch der Blinker eingeschaltet ist. Das führt dazu, dass man nach rechts Abbiegen will, da die Kurve aber eng ist erst einmal nach links ausholt und dann nach rechts lenkt. Erst wenn man jetzt wieder geradeaus lenkt geht der Blinker automatisch aus. So soll es sein!

Alles wurde zunächst mit unterschiedlichen Modulen realisiert.

Dies alles gemeinsam mit einem Warnblinker habe ich jetzt in ein einziges Modul gepackt.

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Da meine Fahrzeuge auch Anhänger haben und ebenfalls mit Beleuchtung ausgestattet sein sollen, musste ein Weg gefunden werden die Signale vom Zugfahrzeug zum Anhänger zu übertragen. OK da gibt es Infrarotübertragung. Im Modellbau nichts neues, wenn da nicht Funktionen wären, die mich stören und was noch schlimmer ist, die andere Modelle sogar gefährden können!

Wenn man zum Beispiel einen Anhänger hat, der mit einer Feststellbremse ausgestattet ist, die man über die IR Elektronik betätigen kann, wird man diese benutzen um eine abgestellten Anhänger vor dem Wegrollen zu schützen. Kommt jetzt ein anderes Fahrzeug mit der gleichen IR-Elektronik vorbei und hat diese auch eingeschaltet wird unter Umständen die Bremse im abgestellten Anhänger gelöst. Steht der Anhänger jetzt an einem Abhang kann man sich ausmahlen was nun alles geschehen kann. Diese Fahrzeuge haben nicht selten ein nicht unerhebliches Eigengewicht.

Ich habe eine IR-Elektronik enwickelt, die ich über eine Proportionalkanal des Zugfahrzeuges aktivieren und deaktivieren kann. Darüber hinaus reagieren meine IR-Empfänder ausschließlich auf IR-Sender die zunächst bekannt gemacht und eingelernt sind. Ich aktiviere vom Sender aus immer nur einen speziellen IR-Empfänger (repsktive Anhänger). Damit ist diese Gefahr gebannt! Zudem überträgt miene IR-Elektronik nicht nur bis zu 8 Lichtsignale (Licht, Bremslicht, Rückfahrscheinwerfer, Blinker etc.) nahezu in Echtzeit sondern zusätzlich auch bis zu 4 Proportionalkanäle des Zugfahrzeuges zum angewählten Anhänger. Auch dies geschieht ohne Verzögerung und mit voller Auflösung. Es entstehen also keine Unterschiede Zwischen den Signalen im Zugfahrzeug und den zum Anhänger übertragenen Signalen. Somit sind nicht nur Bremsen und Aufliegerstützen möglich, sondern man kann noch ganz andere Einsatzmöglichkeiten finden.

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Das ist der Sender IMG_5059IMG_5060Und dies sind zwei unterschiedliche Empangsmodule. Das zweite Modul ist entstanden um auch kleine Fahrzeuge mit nur einer LiPo Zelle versorgen zu können. (hier werden nur 6 Lichtsignale übertragen) Ja, auch das Modul überträgt bis zu 4 Propkanäle in Echtzeit!

Da hier auch der Begriff LiPo gefallen ist habe ich mich auch damit beschäftigt. Diese Akkus sind bekanntlich klein, leicht, leistungsstark aber auch empfindlich in der Handhabung. Da ich selbst auch schon „Lehrgeld“ bezahlen durfte und den einen oder anderen LiPo-Akku „getötet“ habe, habe ich dafür ebenfalls etwas entwickelt. Heraus gekommen ist dann soetwas:

IMG_5058Das ist ein von mir genannter LiPo-Saver geworden. (hier für einen Einzeller-LiPo) Es ist ein kleines Modul, welches permanent die einzelnen Zellen des LiPo-Akkus überwacht und bei einer Warnschwelle (vor Unterspannung) durch eine Blinkende LED signalisiert, dass der Akku bald wieder aufgeladen werden muss. Da man die LED nicht immer im Blick haben kann, wird bei erreichen der Abschaltschwelle einer der LiPo-Zellen auch der Akku vom Modell getrennt. Ja! Der schaltet AUS! Und das ist auch die zweite Funktion des LiPo-Savers. Er ist gleichzeitig auch der Ein- und Ausschalter des Modelles.

Ich finde es eine unmögliche Art auf Modellveranstaltungen seine Modelle eingeschaltet im Parcour stehen zu lassen und dann auf Wanderschaft über die Messe zu gehen, während der sogenannte Akkuwarner im Modell mit lautem Pipen anzeigen will, das der Akku langsam leer ist und ausgeschaltet werden sollte.

Der kleine Knopf links unten ist ein kleiner Taster, den man mühelos an jeder Stelle im Modell unterbringen kann. Den sieht man nicht wirklich und man muß nicht ewig nach irgend einem versteckten großen Schalter fummeln.

Der LiPo-Saver schaltet Leistungen bis zu 12Ampere Modellstrom! In besonderen Fällen sind auch bis zu 30Ampere möglich. Damit sind auch Großmodelle ausreichend versorgt.

Dann ist da noch der kleinste Spross aus meine Fahrtregler Gattung.

IMG_5054Der versorgt sich aus dem Empfänger und kann zwischen 3 und 5,5V betrieben werden. Er ist genau so feinfühlig wie meine „großen“ Fahrtregler aber erheblich kleiner in den Abmessungen. Ich habe diesen Regler für die bekannten Kleinantriebe mit 3 oder 5V Motoren entwickelt, mit denen man so manche Funktion realisieren kann (Kippspindel, Elektrokran, diverse Nebenantriebe etc.)

 

 

Mercedes Benz Sprinter

MB Sprinter als 5t Allrad

Da ich Spaß an Allradfahrzeugen gefunden habe und mir ein Modellbaukollege den Vorschlag machte: „bau doch mal einen Sprinter“ liegt es nahe, dass dieser ein Allrad-Sprinter werden würde.

Als Basis dient der bereits bestens bekannte Spielzeug Sprinter von Bruder. Nach einigen Monaten habe ich mit Konstruktionen begonnen. Die schwierigste Aufgabe war es, eine Entscheidung für die richtigen Reifen zu finden. Denn da ist die kleine Problematik, dass das Fahrzeug recht maßstabgetreu in 1:14,5 ist, jedoch die Radhäuser des Spielzeugs viel zu groß geraten sind. Räder im richtigen Maßstab sind optisch für die Radhäuser zu klein, für die Radhäuser passende Reifen sind kaum zu finden. Letztlich entschied ich mich für die Multiton Reifen von Wedico.

Es entstanden die Felgen nach einem Originalfoto eines Sprinters mit Zwillingsreifen.

Für den Sprinter ergibt das dann folgendes Bild:

Da diese Felgen nur für einen 4,5 oder 5 Tonnen Sprinter sind, es aber reichlich andere Sprinter mit Single- oder Supersinglebereifung gibt, habe ich auch noch ein paar Felgen für einen Supersinglereifen entwickelt. Das entspricht zwar nicht dem originalen Design der Stahlfelge, aber diese erschien mir etwas zu langweilig. Hier mal ein paar Bilder:

Als nächstes werden jetzt die eigenen Achsen entstehen. Geplant sind zwei Versionen der Hinterachse (für Single und Zwilling) mit sperrbaren Differenzialgetriebe und einer Untersetzung von 2,06:1, die an zwei längs liegenden Blattfedern aufgehängt sein werden. Für die Vorderachse ist eine Einzelradaufhängung möglicherweise mit McPherson-Federbein geplant. Das kommt der originalen Aufhängung mit quer liegender Blattfeder recht nahe und macht die im Modelbau notwendige Baugröße für Achsgetriebe noch möglich. Geplant ist ein permanenter Allradantrieb mit separat schaltbaren Diffsperren. Ein Zweiganggetriebe mit zusätzlicher Geländeuntersetzung wird das Antriebskonzept auf eine sehr gute Basis stellen. Zuletzt werde ich einen Faulhaber-Motor 2342CR zum Einsatz bringen. Der Rahmen wird von meinem Modellbaukollegen dem Originalrahmen als Leiterrahmen in Messing entstehen. Soweit zur Planung. Aber mehr wird es geben, wenn es auch soweit ist.

…demnächst geht es weiter.

 

 

Trabant 601″Trabbi“ 1:18

 

Trabant 601

Ach Ja! Da gab es doch mal ein kleines Auto namens Trabant. Eines Tages sah ich ein solches Modell im Maßstab 1:18 von Vitesse in einem Spielzeuggeschäft. „Den muss man doch auch umbauen können!“ sagte ich mir, kaufte ihn und begann.

Auch bei dem Trabant handelt es sich um ein Modell aus Metall Spritzguss und damit um eine relativ schwere Karosserie. Dies sollte einem realistischen Fahrverhalten zu Gute kommen.

Zunächst hieß es: alles was man für ein fahrtüchtiges Modell benötigt zusammen zu tragen und schon mal ausprobieren, ob auch alles an seinen Platz passt. Das war schon mal die erste Hürde, denn so mancher Fahrtregler, Akku, Motor, Servo … viel einfach aus.

Da der Trabbi ja Vorderradantrieb hat und dazu noch über eine Einzelradaufhängung verfügt (wenn man an der Vorderachse die quer zur Fahrtrichtung liegende Blattfeder als oberen Querlenker nimmt), ist das nicht mehr ganz so einfach. Die hintere Achse ist mit einfach gelagerten Dreieckslenkern ausgeführt, welche dem Trabant zu seinem charakteristischen „Federverhalten“ verhilft. Dabei verändern die Hinterräder je nach Beladungs- und Federzustand ihren Sturz. Das sieht zwar ganz lustig aus, federt aber nicht wirklich gut.

Ich begann den Motor quer zur Fahrtrichtung in den Motorraum zu bauen (man spart dabei schon mal einen Kegeltrieb und entspricht auch dem großen Vorbild). Das Differenzialgetriebe für die Vorderräder entstand noch in der offenen Bauweise wie bei dem Ford PickUp (siehe Anfang). Die Anlenkung der Vorderräder baute ich mit Kugelköpfen. Die Radantriebe erfolgten mit kleinen „Knochen“, wie man sie in vielen Modell-Buggys findet. Dann mussten noch ein paar Zahnräder die Drehzahl des Motors herabsetzen und das Drehmoment anheben, damit ein realistisches Fahren möglich wird. Schließlich brauchten die angetriebenen Vorderräder noch eine „Führung“ (Lenkung). Dabei wurde es wieder etwas aufwendiger. Jetzt musste die Fahrgeometrie gebaut werden um die Verbindung zwischen den beiden Achsschenkeln herzustellen. Zu allem Überfluss ist der Trabant mit einer derart dünnen Bodengruppe ausgestattet, sodass keine Möglichkeit bestand das Lenkservo von der Vorderachse zu trennen und unter dem Fahrzeug oder im Heck unterzubringen. Es musste also mit in den Motorraum! Als der Antrieb samt Lenkung seinen Platz gefunden hatte brauchte ich ja „nur noch“ den Empfänger, den Fahrtregler, den Akku und die Elektronik für die Beleuchtung unterzubringen. Da der Trabbi einen Kofferraum von „außergewöhnlicher Größe“ hat, war das keine leichte Aufgabe.

Hier fielen noch weitere Bauteile aufgrund ihrer Größe aus der Auswahl heraus.

Dies ganze geschah so ca. 1995. Damals hatte ich als Motor eine Speed 280 und eine Fahrtregler Micro Speed 10 von Graupner gemeinsam mit einem Pico 5 von Multiplex mit einem 5 Zellen NiCd Akku und einem Einkanal-Schaltmodul für das Licht eingebaut. Das hatte alles in dem kleinen Heck Platz gefunden. Da die Bauteile allerdings ziemlich eng und schwer waren, sind leider auch die Fahreigenschaften entsprechend eingeschränkt gewesen.

Jetzt habe ich mich diesem doch sehr schönen Modell noch einmal angenommen und aktuelle Technik angewendet und neue Bauteile eingebaut. Der Erfolg bei der Optik, der Fahrzeit  und dem deutlich realistischeren Fahrverhalten gibt mir Recht: Der Umbau hat sich gelohnt. Eine Fahrzeit inklusive Beleuchtung von nahezu einem ganzen Modellbautag auf einer Ausstellung, spricht für sich.

Achsen und Getriebe Rc-Feinmechanik

Achsen & Co.

Kleine Modelle im Maßstab 1:18 sind meine Leidenschaft. Zwangsläufig höre ich die Fragen nach den möglichen Funktionen und … natürlich der Größe der verwendeten Bauteile. Bei „normalen Modellen“ in gängigen Maßstäben kann man sicherlich auf die eine oder andere Komponente aus Bausätzen oder handelsüblichen Teilen zurückgreifen. Bei Modellen im Maßstab 1:18 ist das schon etwas schwieriger. Wenn ich dann auch noch PKW oder kleine PickUp’s als Projekt auserwählt habe, sind die maximalen Größen der Baugruppen fest vorgegeben. Soweit ist das noch nichts besonderes. Wenn da nicht der Wunsch wäre, die Funktion und nach Möglichkeit die Optik des Originales nicht zu weit zu verändern. Hat das Original auch noch Allradantrieb, oder ist es gar ein Geländewagen mit diversen sperrbaren Differenzialgetrieben in den Achsen und soll zudem noch eine gewisse „Bodenfreiheit“ erhalten bleiben, wird es erst richtig kompliziert.

Die Antwort heißt: Selber bauen! Und das so klein wie möglich!

Da bleibt wohl nichts anderes übrig, als sich mit sehr kleinen Zahnrädern und dem entsprechenden Platzbedarf zu beschäftigen. So geschehen!

Das Ergebnis zeige ich in meinen Modellbildern.

Viel Spaß beim Staunen.

Hier nun mal ein paar Impressionen zu meinen neuen Achsen. Die erste erprobte Version ist im Übrigen in meinem G500 eingebaut und schleppt mühelos bis zu
2 kg selbst durch unebenes Gelände. Gestoppt wird erst, wenn das letzte Rad den ausreichenden Bodenkontakt verliert (Allradantrieb mit drei separat schaltbaren Differenzialsperren und 2 Gang Schaltgetriebe mit Faulhaber Motor machen es möglich).

 

Kipperanhänger und Bauaufsichtsschild – Mercedes G500

Kipperhänger

Bei einem der Modellbautreffen sagte ein Modellbaukollege zu mir: „Der G500 so alleine im Gelände ist ja schon schön, aber Du fährst hier in einer Baustelle!“

„Stimmt“ sagte ich. Aber er ließ nicht locker und erwiderte „das ist aber kein Baustellenfahrzeug!“ Stummes Schweigen …

Um weiter auf den verschiedenen Baustellen die Geländetauglichkeit zu testen, was mir riesigen Spaß bereitet, brauchte ich ein Alibi!

Schnell war der erste Teil der Idee geboren. Einfach ein Schild auf das Dach, Blitzleuchten drauf und den Schriftzug „Bauaufsicht“. Schon war die Bauaufsicht in einem G500 unterwegs und ich hatte offiziell die Berechtigung in Baustellen zu fahren und „keiner kann mehr rumnörgeln“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PKW Anhänger / Abschlepphänger

Irgendwann hat jeder mal seinen Anhänger…

Da ich zuweilen mit dem Bau von meinen neuen Modellen nicht so schnell hinterher kam, hatte ich schon mal ein Auto was noch nicht umgebaut war. Und das stand dann „nur so rum“! Da mir das nicht besonders gefiel, überlegte ich, dass man ja auch im „wirklichen Leben“ mal das eine oder andere Gefährt von „A“ nach „B“ bringen musste ohne es selbst zu fahren. Die Idee zum  Anhänger war geboren!

Wie sieht eigentlich ein Anhänger aus auf dem man Auto’s transportieren kann? Na ja, man hat als erstes mal ’ne Fläche auf dem das Auto später stehen soll.

Damit es auch mal über die eine oder andere Unebenheit kommt, muss auch dieser Hänger gefedert werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mercedes Benz G500 im Gebirge

Mercedes Benz G500 Offroad im Gebirge

Nachdem der G500 auf den verschiedensten Veranstaltungen als Baustellenfahrzeug und „Kleintransporter“ aktiv war, stellte ich mir die Frage: „Was macht man eigentlich mit einem Geländewagen dieser Art?“. Nach kurzer Überlegung und einer Internet-Recherche war die Frage relativ schnell beantwortet. Man fährt in’s Gelände (ohne befestigte Straßen). In Baustellen hatte ich das bereits mehrfach erfolgreich erledigt. Aber was ist eigentlich im Gebirge?

Soooooo…

nun habe ich mal einen kleinen Ausflug ins „Gebirge“ gemacht. Was macht eigentlich der G500 im Gelände auf steinigem Untergrund ? Aber seht selbst…

Der Schauplatz: mein „Privatgebirge“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

… na gut, ein Rad darf schon mal abheben.

Ja, was macht denn nun der G500…

Na ist doch klar! ’ne gute Figur! Hier ist der G500 erst wirklich zu Hause. In einem solchen Gelände kann man die Wirkung der extremen Achsverschränkung des G500 erkennen. Denn bei ausreichendem Bodenkontakt klettert der G500 mühelos auch Stufen herauf, die fast die Höhe des eigenen Rades erreichen. Immer nach dem Motto: anpressen, hochklettern, weiter rollen. Alle weiteren Räder folgen nach dem selben Motto.